Biberwanderung |
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Biberwanderung am 04.02.2007
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Die erste geführte Wanderung des Heimat- und Burgvereins fand wie angekündigt am 4. Februar diesen Jahres statt. Pünktlich um 9.30 Uhr trafen sich, trotz nicht gerade einladenden Wetters, 21 Interessierte aus Löcknitz und Umgebung, um den Bibern an der Randow einen Besuch abzustatten. Munter erzählend ging es der B 104 entlang, in Richtung des neuen Klärwerkes. Dann aber wurde das Schuhwerk und die Bekleidung auf die erste Wasserprobe gestellt, denn es ging in die winterfeuchten Wiesen, dem Winde entgegen. |
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Ungläubig wurde anfangs gerätselt: "Hier an der Randow sollen Bibersein"? |
Wanderung an der Randow |
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Neben frischen Fraßstellen waren aber auch ältere, bereits dunklere Stellen zu sehen. Und jetzt begann das große Fragen:" Herr Lückert, das alles hat der kleine Kerl mit seinen Zähnen aus dem Stamm genagt?" Herr Lückert, der die Führung organisiert hatte und fachlich leitete, musste viel erklären. Denn so klein sind die Biber gar nicht, sie können immerhin bis zu 1 m groß und bis zu 30 kg schwer werden und die Zähne sind natürlich dieser Lebens- und Ernährungsweise sehr gut angepasst. |
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Das Lebenselement der Biber ist das Wasser. Hierin bewegt er sich elegant, an Land wirkt er eher behäbig. An den Ufern wachsen in der Regel ausreichend Weichhölzer, wie Weiden, Espen, die neben Wasserpflanzen, wie Mummeln zu seinem Nahrungsspektrum gehören. Damit das Wasser aus seinem Lebensumfeld nicht abfließt, baut der Biber Dämme, die das verhindern sollen. Hier hat er bereits eine Erle quer über die Randow gelegt. Spätestens hier beginnen sich Konflikte zwischen dem Biber und der Wasserwirtschaft aufzubauen, bei denen vor Jahren der Biber eindeutig den kürzeren gezogen hätte. |
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Zum Ende der Führung waren wir alle schon recht durchgefroren. Doch da hörten wir von der nahen Kiefernlichtung Teller- und Tassengeklapper. Herr Dreblow hatte Tische und Bänke aufgebaut und bewirtete uns mit Glühwein und einem deftigen Erbseneintopf. |
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